Speed Debating kurz erklärt

Beim Speed Debating handelt es sich um eine Abfolge von kurzen Debatten an mehreren Tischen. An jedem Tisch sitzt einE ReferentIn (PolitikerIn oder FachexpertIn), ein junger Moderator / eine junge Moderatorin sowie fünf bis zehn Jugendliche. Pro Tisch wird ca. 10-20 Minuten über ein Thema diskutiert. Eine Person sorgt dafür, dass die Zeit eingehalten wird. Bevor die diskutierenden Jugendlichen an einem neuen Diskussionstisch teilnehmen können, wird der Wechsel durch ein Signal (beispielsweise einer Trillerpfeife) angekündigt. Die Partizipationsform ermöglicht es den Jugendlichen, sich auf gleicher Augenhöhe mit PolitikerInnen oder FachexpertInnen über ein Thema auszutauschen. Die teilnehmenden Jugendlichen werden so selbst zu Debattierenden und bilden sich im Austausch eine eigene Meinung.

Speed Debating soll durch die Anwesenheit von lokalen PolitikerInnen, JournalistInnen und JugendparlamentarierInnen gewährleisten, dass die Anliegen der Jugendlichen gehört werden und Eingang in den politischen Prozess finden.

Über das Projekt Speed Debating

In der Schweiz und im Ausland gibt es mehrere Methoden und Projekte, Jugendliche zum Debattieren zu animieren. Speed Debating gehört zu einer dieser Debattier-Methoden.

In der Schweiz hat das Parlement des Jeunes Genevois die Idee des Speed Debatings aus dem Ausland übernommen und neu konzipiert. In diesem Format geht es im Vergleich zum Ausland losgelöst von der Schule und ohne Wettkampfcharakter um einen Austausch in Kleingruppen zu lokalen Themen. Auf Basis dieser gewonnenen Erkenntnisse hat der DSJ sein jugendparlamentsübergreifendes Jupa-Projekt lanciert und ein neues Angebot erarbeitet.

 

Mehrwert eines Speed Debatings

Ein Speed Debating umfasst alle Tätigkeitsbereiche eines Jupas: Einerseits wird die politische Bildung und Partizipation von Jugendlichen gefördert. Andererseits können die konkreten Anliegen der Jugendlichen im Einzugsgebiet des Jupas aufgenommen werden, um auf politischem Weg oder mit einem Projekt Verändererungen zu bewirken. Die Diskussion mit ReferentInnen ermöglicht es den Jugendlichen, sich mit den ExpertInnen auf Augenhöhe auszutauschen. Durch die Anwesenheit von lokalen PolitikerInnen, JournalistInnen und von Jupa-Mitgliedern soll gewährleistet werden, dass die Anliegen der Jugendlichen gehört werden und Eingang in den politischen Prozess finden. 

Zum Angebot

Kontaktperson

Christian Isler

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