Talentschmiede für JungpolitikerInnen

Medienmitteilung 21.05.2019

Jugendparlamente, Jungparteien und Jugendverbände. Sie alle haben eines gemeinsam: Die Stimme der Jugend zu vertreten und die Partizipation junger Erwachsener zu fördern. Doch wie werden engagierte und talentierte JungpolitikerInnen dazu befähigt, politische Aufgaben wahrzunehmen und andere Jugendliche zum politischen Engagement zu motivieren? Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ hat dafür eine Talentschmiede für NachwuchspolitikerInnen ins Leben gerufen.

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Pionierleistung in der Nachwuchsförderung

Zahlreiche Jugendliche engagieren sich tagtäglich in Jugendparlamenten, Jungparteien und weiteren Jugendorganisationen in der Schweiz und bilden das Fundament des politischen Nachwuchses. Obwohl ihre Arbeit ausschlaggebend für das Funktionieren der halbdirekten Demokratie ist, gibt es bisher keine für alle offenstehende Ausbildung, welche Jugendliche zu ihrem Engagement befähigt und sie darin unterstützt. Infolgedessen hat der DSJ die Leitungsausbildung „Jugend + Politik“ lanciert, welche junge Erwachsene, die eine Führungsposition innehaben, in ihrer politischen Arbeit unterstützt und ihnen ermöglicht, komplexe Aufgaben wahrzunehmen. Mit der Leitungsausbildung leistet der DSJ hinsichtlich der Förderung der politischen Kompetenzen von NachwuchspolitikerInnen Pionierleistung. Damit soll im Zeichen des Milizjahres 2019 auch der Nachwuchs in der Kommunalpolitik nachhaltig gefördert werden.

Um den Anliegen der JungpolitikerInnen und dem föderalen politischen System der Schweiz gerecht zu werden, hat der DSJ 2018/19 ein Pilotprojekt in der Deutschschweiz durchgeführt. Dazu haben sich 20 junge Erwachsene aus Jugendparlamenten und Jungparteien angemeldet, welche bereits eine Führungsposition in einer Jugendorganisation innehaben oder eine solche Position anstreben. Um sicher zu stellen, das alle Teilnehmenden das gleiche Grundwissen mitbringen und von der Ausbildung profitieren können, mussten die jungen Erwachsenen das erste Modul der Ausbildung auf einer E-Learning-Plattform absolvieren. Um danach das Modul 2 und damit die Intensivausbildung angehen zu können, schlossen die Teilnehmenden eine Online-Prüfung ab. Das Modul 2 bildete schliesslich das Kernstück der Leitungsausbildung und wurde an vier Wochenenden übers Jahr verteilt durchgeführt.

Unterschiedliche Politik, gleiche Leidenschaft

Während der Intensivausbildung lag der Fokus insbesondere auf der Förderung der Führungskompetenzen. Die Teilnehmenden eigneten sich ausserdem Fachwissen zu den Themen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und Öffentliche Finanzen, Rechtliche Grundlagen und politische Prozesse sowie Netzwerk und Lobbying an. Die Jugendlichen schätzen die unterschiedlichen Workshops und Themen, die intensiv behandelt wurden: „Die Leitungsausbildung ist eine einmalige Gelegenheit, sich in allen relevanten Themen rund um die Politik und das Engagement in einer Jungpartei oder in einem Jugendparlament weiterzubilden“, meint beispielsweise der junge Elias Zoller, welcher Mitglieder der JCVP ist. Insbesondere unterstreicht er den persönlichen Austausch mit den anderen JungpolitikerInnen: „Was ich besonders geschätzt habe, waren die neuen Kontakte, die ich knüpfen konnte und das Zusammensein mit einer Gruppe von jungen Leuten, welche die gleiche Leidenschaft besitzen wie ich, nämlich die Politik.“

Nachhaltige Struktur zur politischen Nachwuchsförderung

Die Leidenschaft für Politik war aber nicht nur bei den Teilnehmenden zu spüren. In der Leitungsausbildung wurde bewusst auf Referenten zurückgegriffen, welche in ihrer täglichen Arbeit mit der Politik in Berührung kommen. So konnte der DSJ für den Workshop „Netzwerk und Lobbying“ den professionellen Lobbyisten Andreas Hugi der Agentur furrerhugi gewinnen. So meint Hugi über die Teilnehmenden: „Ich war beeindruckt, mit welcher Offenheit und Professionalität die Teilnehmenden über Lobbying und Campaigning diskutiert haben und dabei Chancen und Risiken kritisch abgewogen haben.“ Kritisches und differenziertes denken sei nämlich für die tägliche politische Arbeit von grosser Bedeutung. Indem JungpolitikerInnen in ihrer politischen Arbeit gestärkt werden, würde nämlich auch automatisch das Schweizer Milizsystem nachhaltig gestärkt. Patrizia Nideröst vom Dachverband Schweizer Jugendparlamente unterstreicht: „Die jungen Erwachsenen eignen sich in der Ausbildung Fachwissen an, werden aber auch bezüglich ihrer persönlichen Kompetenzen gefördert und lernen somit, ihr Können und Wissen gezielt einzusetzen. Dies ist insbesondere wichtig, wenn die JungpolitikerInnen ein politisches Amt anstreben.“ 

Praxisnahe Ausbildungsplätze für junge Polittalente offen

Nach erfolgreichem Abschluss des Pilotprojekts startet der DSJ im August 2019 in der Deutschschweiz und Romandie die Leitungsausbildung Jugend + Politik mit drei Modulen. Das Selbststudium und die Intensivausbildung mit den Workshops werden mit einem weiteren Modul ergänzt. Dabei steht der Austausch untereinander im Vordergrund und das angeeignete Fachwissen kann gefestigt werden, in dem der Praxistransfer des bisher Gelernten thematisiert wird. Die praxisorientierte Ausbildung steht allen jungen Erwachsenen im Alter von 17 bis 30 Jahren offen. Die Teilnehmenden müssen einerseits Mitglied einer Jugendorganisation mit politischem Bezug sein oder in einer anderen Jugendorganisation politischen Aufgaben nachgehen und andererseits eine Leitungsfunktion ausüben. 

Anmeldung zur Leitungsausbildung Jugend + Politik 2019/2020: 

Modul 1 (e-Learning):                          12.08.2019 – 15.09.2019

Modul 2 (Intensivausbildung):                

Wochenende 1:                                     05.10.2019 – 06.10.2019 

Wochenende 2:                                     16.11.2019 – 17.11.2019

Wochenende 3:                                     01.02.2020 – 02.02.2020

Wochenende 4:                                     21.03.2020 – 22.03.2020     

Modul 3:                                               13.06.2020

Weitere Informationen und Anmeldung


Kontakt

Patrizia Nideröst, Projektleitung Leitungsausbildung Jugend + Politik (de):

patrizia.nideroest@dsj.ch, +41(0) 79 482 13 87

Nathalie Delbrouck, Mitarbeiterin Leitungsausbildung Jugend + Politik (fr): 

nathalie.delbrouck@dsj.ch, +41(0) 76 543 26 51

 

Öffentliche Diskussion zu Civic Tech notwendig

GPP 12.05.2019

Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ hat am 14. März 2019 im Polit-Forum Bern im Käfigturm die erste Konferenz zum Thema Civic Technology (kurz Civic Tech) durchgeführt. Unter Civic Tech wird die aktive Teilhabe von BürgerInnen an politischen Planungs- und Entscheidungsprozessen mittels digitaler Plattformen und Tools verstanden. Rund 80 Teilnehmende aus Forschung, Praxis und Politik diskutierten zum ersten Mal gemeinsam Chancen und Risiken digitaler Formen politischer Partizipation. Dabei hat sich gezeigt, dass ein Austausch dringend notwendig ist, um eine gemeinsame Gesprächsgrundlage zu schaffen und die Öffentlichkeit für die Thematik zu sensibilisieren.

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Crossiety, Züri wie neu, Inilab, Policy Kitchen, usw. – die Liste von Civic Tech-Plattformen in der Schweiz ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Sie fördern einen verstärkten Einbezug von BürgerInnen in politische Planungs- und Entscheidungsprozesse. Der DSJ ist mit seinen Angeboten engage.ch und easyvote bereits im Civic Tech-Bereich vertreten. Da er das Thema für die zukünftige politische Partizipation von Jugendlichen als wichtig erachtet, brachte der DSJ ExpertInnen aus Politik, Wirtschaft und Forschung im Rahmen der Konferenz zu einem ersten gemeinsamen Dialog zusammen. Zudem hatten AkteurInnen aus der Branche Gelegenheit, ihre Produkte und Ideen dem interessierten Publikum vorzustellen.

Civic Tech in der Schweiz

Derzeit ist das Thema Civic Tech auch politisch aktuell, denn die Bundeskanzlei bereitet einen Bericht auf das Postulat von Ständerat Damian Müller (Kt. LU/FDP) vor. Er forderte 2017 den Bundesrat dazu auf, die Chancen von Civic Tech-Tools für die Schweiz zu prüfen. Vizekanzler Jörg De Bernardi gab denn auch in seiner Eröffnungsrede an der Konferenz erste Einblicke in die diesbezüglichen Überlegungen: Aufgabe des Bundes sei in erster Linie, die für den politischen Entscheidungsprozess relevanten Daten möglichst strukturiert der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen – beispielsweise bei Vernehmlassungen. Nur so könnten gemäss De Bernardi innovative Civic Tech-Anwendung entstehen. Die anschliessenden Beiträge aus der Forschung unterstrichen aber auch, dass das Potential von digitalen Bürgerpartizipationstools damit noch lange nicht ausgeschöpft ist. Vielmehr ermöglichen der technologische Fortschritt und die Digitalisierung tiefgreifende Veränderungen im demokratischen Entscheidungsprozess und den ihm zugrunde liegenden Machtverhältnissen.

Zugänglichkeit und Sicherheit werden grossgeschrieben

So wurde einhellig die Meinung vertreten, dass Civic Tech-Tools dazu dienen sollten, die BürgerInnen zur politischen Teilhabe zu ermächtigen. Grundvoraussetzung dafür ist, so waren sich die Teilnehmenden einig, die einfache Zugänglichkeit zur Plattform. Ob der Zugang anonym und damit niederschwellig möglich sein soll oder eine Registrierung erfordere – etwa mittels der gerade heiss diskutierten E-ID (Elektronische Identität) –, war hingegen Gegenstand spannender Kontroversen. Grossen Wert legten die Konferenzteilnehmenden schliesslich auf die Transparenz der Algorithmen und der Finanzierung sowie den Datenschutz. Letzteres ist vor dem Hintergrund vermuteter und tatsächlicher elektronischer Wahlmanipulationen dies- und jenseits des Atlantiks von besonderer Bedeutung. Vertrauen in das System ist aber die Grundvoraussetzung für den Erfolg eines jeden Civic Tech-Tools. Viele Teilnehmende präferierten deshalb lokale Lösungen, weil es Schweizer AnbieterInnen leichter falle, das Vertrauen der KonsumentInnen zu gewinnen und die Sicherheit ihrer Systeme zu gewährleisten.

Civic Tech-Strategie des Bundes gefordert

Was Bund, Kantone und Gemeinden für die junge Branche tun können und welche Rolle sie inskünftig einnehmen sollten, blieb auch am Ende der Konferenz offen. Einig war man sich darin, dass es eine Civic Tech-Strategie seitens des Bundes braucht und damit eine öffentliche Diskussion über das Thema. Ein erster Grundstein dazu war die Vernetzung der relevanten AkteurInnen und die Schaffung einer gemeinsamen Plattform. Insofern war die vom DSJ durchgeführte Civic Tech-Tagung in Bern ein erster Erfolg. Die angestossenen Diskussionen gilt es inskünftig weiterzuführen und gemeinsam Lösungen für die anstehenden Herausforderungen zu formulieren. Als Basis dafür können die Outputs aus den Workshops sowie die Präsentationen der Referate auf www.civic-tech.ch dienen.

Schweizer Civic Tech-Ökosystem

Ein weiteres Ergebnis der Tagung ist die Abbildung eines Civic Tech-Ökosystems in Zusammenarbeit mit Rolf Rauschenbach von Procivis AG. Damit existiert erstmals eine Übersicht aller relevanten IT- und Service-Providers, Think Tanks, Hochschulen, Consultingfirmen sowie AnbieterInnen der Civic Tech-Branche. Das Ökosystem ist ebenfalls über www.civic-tech.ch zugänglich.


Kontakt

Flavio Eichmann, Bereichsleiter Grundlagen Politische Partizipation GPP:

flavio.eichmann @ dsj.ch, +41 (0) 31 384 08 07 / +41 (0) 79 581 82 24

Weniger Regulation beim Haltbarkeitsdatum, oder mehr Regulation bei Plastikverpackungen?

engage.ch 09.05.2019

Sina Seiler und Nationalrätin Irène Kälin im Bundeshaus

Jugendliche fordern mehr Nachhaltigkeit bei Lebensmitteln – junge Nationalrätinnen reagieren

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Ausser dem Klima liegen der Schweizer Jugend auch andere Nachhaltigkeitsthemen am Herzen. Gleich zwei Anliegen von Jugendlichen zum Thema nachhaltiger Lebensmittel schaffen es in der Sondersession in den Nationalrat. Beide begannen als einfache Posts auf der Onlineplattform www.engage.ch – und beide wurden von jungen Nationalrätinnen ausgewählt. 

Durch die engage-Kampagne «Verändere die Schweiz!» des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ hatten alle in der Schweiz lebenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 26 die Möglichkeit, ihre Ideen und Forderungen für die Zukunft der Schweiz auf der Onlineplattform www.engage.ch zu posten. Unter den Jugendlichen waren auch Mattia Cuccu aus dem Wallis, Sina Seiler aus Luzern sowie Yasemin Amorim Esenli und Sophie Dubail aus Genf. Die vier Jugendlichen hatten unabhängig voneinander Ideen dazu, wie Plastikverpackungen bei Lebensmitteln eingeschränkt werden können. Sie alle finden, dass die grossen Detailhändler mehr Verantwortung übernehmen sollten – notfalls gezwungenermassen. Mattia Cuccu meint: «Natürlich muss man als Konsument darauf achten, was man kauft. Es wäre aber deutlich einfacher, wenn man den grossen Detailhändlern einige Vorschriften machen würde». Die grüne Nationalrätin Irène Kälin fand diese Ideen überzeugend und bringt sie nun als Interpellation in den nationalen politischen Prozess ein.

Food Waste ist das zweite Thema, welches es von der Onlineplattform in die Sondersession schafft. Die Berner Oberländerin Corina Liebi hat sich ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt. Ihre Idee: das Mindesthaltbarkeitsdatum durch ein Verfallsdatum zu ersetzen. Auf diese Weise könnte Lebensmittelverschwendung eingedämmt werden. Sie findet: «Ein abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum bedeutet nicht, dass das Lebensmittel nicht mehr geniessbar ist. Die Bezeichnung ist irreführend.». SP-Nationalrätin Nadine Masshardt schliesst sich dem an und bringt die Forderung der Jugendlichen als Postulat in den Nationalrat.

In der Woche nach der Sondersession haben auch Jugendliche, deren Anliegen nicht von NationalrätInnen ausgewählt wurden, die Gelegenheit, mit ExpertInnen und PolitikerInnen ihre Ideen zu diskutieren. Beim «Youth for Change»-Forum am 16. Mai 2019 in Bern, ab 13:30 Uhr im Raiffeisen Forum. Anwesend sind u.a. FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen, der Lobbying-Profi Martin Schläpfer und Prof. Philippe Thalmann von der EPF Lausanne. 


Kontakt

Melanie Eberhard, Bereichsleiterin engage.ch:

melanie.eberhard@dsj.ch / +41 79 935 50 55

Junge Erwachsene interessieren sich für Politik – aber die Politik erreicht sie nicht

easyvote 11.04.2019

Der neue easyvote-Politikmonitor zeigt: Knapp die Hälfte aller Jugendlichen findet, dass keine etablierte Partei ihren Interessen entspricht. Mehr als die Hälfte von ihnen findet, dass das Parlament keine wichtigen Entscheidungen für ihren Alltag fällt. Zudem können PolitikerInnen die Jugendlichen nicht zur Partizipation motivieren. Insbesondere im Wahljahr 2019 sind dies sehr ernüchternde Ergebnisse. Wie also bringt man Jugendliche im Wahljahr an die Urne?

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Problem Alltagsbezug

Gemäss des easyvote-Politikmonitors 2018 (Studie des gfs.bern im Auftrag vom DSJ) sind sich Jugendliche sehr wohl über die Wichtigkeit der politischen Partizipation innerhalb einer Demokratie bewusst. Dies zeigt sich insbesondere dort, wo sie selber betroffen sind: Aktuell bei Themen wie Gleichberechtigung oder Umweltschutz. Dennoch haben sie Mühe einzusehen, dass Politik relevant für ihren Alltag ist. Als Argument gegen eine Wahlteilnahme wird am meisten angegeben, dass das Parlament für den Alltag keine wichtigen Entscheidungen trifft. Auch können PolitikerInnen die Jugendlichen nicht wirklich motivieren: Nur 11% geben an, sich von ihnen motiviert zu fühlen. Prominente, LehrerInnen und Eltern schneiden klar besser ab.

Verabschiedung von klassischen Informationskanälen

Geht es darum, sich über Abstimmungen zu informieren, werden klassische Kanäle wie das Radio oder Abstimmungsplakate als nicht besonders hilfreich empfunden. Die Verabschiedung von mehr und mehr Jugendlichen aus dem „News-Loop“ ist Realität und zeigt sich auch bei den diesjährigen Ergebnissen. Der Bedeutungsverlust von klassischen Kanälen wird allerdings nicht durch eine stärkere Nutzung von Facebook und Co. als Informationsquelle kompensiert. Angebote von Absendern wie easyvote oder Personen, die als Peers wahrgenommen und als relevant und nützlich betrachtet werden, gewinnen dadurch an Bedeutung.

Angebote von easyvote sind besonders beliebt

Die Informationskanäle, die klar an Wichtigkeit dazugewinnen, sind jene aus dem Portfolio von easyvote: Die easyvote-Clips, -Website und -Broschüre werden wichtiger. Auch punkto Nützlichkeit für die Meinungsbildung gibt es klare Resultate: Besonders beliebt sind dabei die easyvote-Clips.

Politische Bildung ist für Jugendliche gemäss des Politikmonitors weiterhin zentral und wichtig. Mit easyvote-school wird die politische Bildung aktiv gestärkt: Einfach verständliche, neutrale und kostenlose Unterrichtsmaterialien ermöglichen es LehrerInnen auf simple Weise, mehr politische Bildung im Unterricht anzubieten.

Swipe and Match: App votenow

Als konkretes Angebot, um Jugendliche neben Instagram und Youtube in ihrem Alltag zu erreichen und über Politik zu informieren, hat easyvote die App votenow lanciert. Mit der Swipe&Match-Funktion kann man sich eine politische Meinung bilden. Die bewährten neutralen und verständlichen Informationen von easyvote (wie z.B. die Clips) sind auf der App verfügbar. «Informiert zu sein, reicht aber nicht aus: Als BürgerIn muss ich mich schlussendlich entscheiden, ob ich ein Ja oder Nein in die Urne legen soll», so Zoë Maire, Bereichsleiterin von easyvote. Deshalb matcht votenow die Meinung des Users mit den Argumenten der Befürworter und der Gegner. Dafür gilt es, rund 20 Statements zu bejahen oder abzulehnen. Der User wird so in seiner Meinungsbildung unterstützt und erhält nach Beantwortung der Fragen eine Abstimmungsempfehlung.


Kontakt

  • Zoë Maire, Bereichsleiterin easyvote, zoe.maire@dsj.ch / +41 79 762 48 13

easyvote-Politikmonitor

Mit dem easyvote-Politikmonitor wird die Haltung junger Erwachsener in der Schweiz zur Politik erfasst. Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ) hat sich zum Ziel gesetzt, die Beteiligung junger Bürgerinnen und Bürger am politischen Prozess der Schweiz zu erhöhen. Zu diesem Zweck wurde das gfs.bern seit 2014 bereits zum dritten Mal mit einer Studie zur politischen Partizipation der jungen Erwachsenen in der Schweiz beauftragt.

Nebst Informationen über die Einschätzungen Junger zur Politik werden so auch wichtige Hinweise über die Arbeit von easyvote erhoben. Ziel ist es, sowohl die Produkte und Tätigkeiten von easyvote (Output) als auch die Wirkung der Kampagne (Outcome) bei den Abstimmungen des vergangenen Jahres entlang den im easyvote-Modell definierten Faktoren über die Jahre hinweg zu evaluieren.

Die Grundlage des vorliegenden easyvote-Politikmonitors bildet eine Befragung von 1764 SchülerInnen zwischen 18 und 25 Jahren aus 15 ausgewählten Kantonen im Oktober und November 2018. Die Resultate der insgesamt 1764 Befragten wurden in einem fünfstufigen Verfahren gewichtet.

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