Junge Erwachsene interessieren sich für Politik – aber die Politik erreicht sie nicht

easyvote 11.04.2019

Der neue easyvote-Politikmonitor zeigt: Knapp die Hälfte aller Jugendlichen findet, dass keine etablierte Partei ihren Interessen entspricht. Mehr als die Hälfte von ihnen findet, dass das Parlament keine wichtigen Entscheidungen für ihren Alltag fällt. Zudem können PolitikerInnen die Jugendlichen nicht zur Partizipation motivieren. Insbesondere im Wahljahr 2019 sind dies sehr ernüchternde Ergebnisse. Wie also bringt man Jugendliche im Wahljahr an die Urne?

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Problem Alltagsbezug

Gemäss des easyvote-Politikmonitors 2018 (Studie des gfs.bern im Auftrag vom DSJ) sind sich Jugendliche sehr wohl über die Wichtigkeit der politischen Partizipation innerhalb einer Demokratie bewusst. Dies zeigt sich insbesondere dort, wo sie selber betroffen sind: Aktuell bei Themen wie Gleichberechtigung oder Umweltschutz. Dennoch haben sie Mühe einzusehen, dass Politik relevant für ihren Alltag ist. Als Argument gegen eine Wahlteilnahme wird am meisten angegeben, dass das Parlament für den Alltag keine wichtigen Entscheidungen trifft. Auch können PolitikerInnen die Jugendlichen nicht wirklich motivieren: Nur 11% geben an, sich von ihnen motiviert zu fühlen. Prominente, LehrerInnen und Eltern schneiden klar besser ab.

Verabschiedung von klassischen Informationskanälen

Geht es darum, sich über Abstimmungen zu informieren, werden klassische Kanäle wie das Radio oder Abstimmungsplakate als nicht besonders hilfreich empfunden. Die Verabschiedung von mehr und mehr Jugendlichen aus dem „News-Loop“ ist Realität und zeigt sich auch bei den diesjährigen Ergebnissen. Der Bedeutungsverlust von klassischen Kanälen wird allerdings nicht durch eine stärkere Nutzung von Facebook und Co. als Informationsquelle kompensiert. Angebote von Absendern wie easyvote oder Personen, die als Peers wahrgenommen und als relevant und nützlich betrachtet werden, gewinnen dadurch an Bedeutung.

Angebote von easyvote sind besonders beliebt

Die Informationskanäle, die klar an Wichtigkeit dazugewinnen, sind jene aus dem Portfolio von easyvote: Die easyvote-Clips, -Website und -Broschüre werden wichtiger. Auch punkto Nützlichkeit für die Meinungsbildung gibt es klare Resultate: Besonders beliebt sind dabei die easyvote-Clips.

Politische Bildung ist für Jugendliche gemäss des Politikmonitors weiterhin zentral und wichtig. Mit easyvote-school wird die politische Bildung aktiv gestärkt: Einfach verständliche, neutrale und kostenlose Unterrichtsmaterialien ermöglichen es LehrerInnen auf simple Weise, mehr politische Bildung im Unterricht anzubieten.

Swipe and Match: App votenow

Als konkretes Angebot, um Jugendliche neben Instagram und Youtube in ihrem Alltag zu erreichen und über Politik zu informieren, hat easyvote die App votenow lanciert. Mit der Swipe&Match-Funktion kann man sich eine politische Meinung bilden. Die bewährten neutralen und verständlichen Informationen von easyvote (wie z.B. die Clips) sind auf der App verfügbar. «Informiert zu sein, reicht aber nicht aus: Als BürgerIn muss ich mich schlussendlich entscheiden, ob ich ein Ja oder Nein in die Urne legen soll», so Zoë Maire, Bereichsleiterin von easyvote. Deshalb matcht votenow die Meinung des Users mit den Argumenten der Befürworter und der Gegner. Dafür gilt es, rund 20 Statements zu bejahen oder abzulehnen. Der User wird so in seiner Meinungsbildung unterstützt und erhält nach Beantwortung der Fragen eine Abstimmungsempfehlung.


Kontakt

  • Zoë Maire, Bereichsleiterin easyvote, zoe.maire@dsj.ch / +41 79 762 48 13

easyvote-Politikmonitor

Mit dem easyvote-Politikmonitor wird die Haltung junger Erwachsener in der Schweiz zur Politik erfasst. Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ) hat sich zum Ziel gesetzt, die Beteiligung junger Bürgerinnen und Bürger am politischen Prozess der Schweiz zu erhöhen. Zu diesem Zweck wurde das gfs.bern seit 2014 bereits zum dritten Mal mit einer Studie zur politischen Partizipation der jungen Erwachsenen in der Schweiz beauftragt.

Nebst Informationen über die Einschätzungen Junger zur Politik werden so auch wichtige Hinweise über die Arbeit von easyvote erhoben. Ziel ist es, sowohl die Produkte und Tätigkeiten von easyvote (Output) als auch die Wirkung der Kampagne (Outcome) bei den Abstimmungen des vergangenen Jahres entlang den im easyvote-Modell definierten Faktoren über die Jahre hinweg zu evaluieren.

Die Grundlage des vorliegenden easyvote-Politikmonitors bildet eine Befragung von 1764 SchülerInnen zwischen 18 und 25 Jahren aus 15 ausgewählten Kantonen im Oktober und November 2018. Die Resultate der insgesamt 1764 Befragten wurden in einem fünfstufigen Verfahren gewichtet.

„Von der Jugend für die Jugend“

Medienmitteilung 09.04.2019

Am Wochenende fand in Crans-Montana (VS) die Delegiertenversammlung des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ statt. Der Jugendverband setzt 2019 mit der Lancierung der Leitungsausbildung Jugend + Politik auf gezielte Nachwuchsförderung für die Schweizer Milizpolitik. Mit dem Ausbau von Angeboten für Schulen möchte der DSJ die politischen Kompetenzen von SchülerInnen stärken. Ausserdem stehen im Wahljahr 2019 verschiedene Sensibilisierungs- und Mobilisierungsprojekte zur Förderung der politischen Beteiligung von Jugendlichen auf der Agenda. Mit dem Ausbau von Forschungsprojekten und verstärktem Fachaustausch sollen die Rahmenbedingungen für die politische Partizipation und politische Bildung von Jugendlichen verbessert werden.

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Zur DV vom 06. und 07. April 2019, die der DSJ gemeinsam mit dem Parlement des Jeunes du Valais organisierte, trafen sich rund 140 Jugendliche aus der gesamten Schweiz, um über die wichtigsten Geschäfte des Verbandes abzustimmen. Der DSJ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Kompetenzzentrum zur Förderung der politischen Partizipation und der politischen Bildung entwickelt und seine Angebotspalette ausgeweitet. Der Verband unterstützt mit seinen youpa-Angeboten bestehende Jugendparlamente und Jugendräte und fördert weitere Neugründungen.Zudem stärkt der DSJ mit easyvote und engage.ch die politische Partizipation und die politische Bildung von Jugendlichen gezielt. Jugendliche werden damit unterstützt ihre politischen Rechte und Pflichten wahrzunehmen und werden dazu befähigt neue, innovative Ideen und Lösungsansätze in die Politik einzubringen.

In den beiden Bereichen liegen im Jahr 2019 die Schwerpunkte unter anderem bei der Weiterentwicklung ihrer Schulangebote, sprich easyvote-school und das engage-Atelier „Politik erleben“ für SchülerInnen der Sekundarstufe I. Mitdem Projekt VoteNow19 wird easyvote ausserdem ein umfassendes Angebot schaffen, damit möglichst viele Jugendliche wählen gehen (Hinweis easyvote-Tagung, 11. April 2019: "Nationale Wahlen? Geht mich nichts an."). Auch die JugendparlamentarierInnen begeben sich im Rahmen des Jupa-Projekts auf „Mission election“. Dazu führen die Jupas unter anderem vor den Wahlen im Herbst 2019 Veranstaltungen durch, um junge StimmbürgerInnen auf die nationalen Wahlen aufmerksam zu machen, Gleichaltrigen das Thema näherzubringen und so die Wahlbeteiligung zu erhöhen. 

Freiwillige in der Politik fördern

Um freiwillig politisch engagierte Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ihrer Arbeit zu unterstützen, hat der DSJ entschieden das Leitungsausbildungsprojekt Jugend + Politik zu lancieren. Nach Abschluss eines erfolgreichen Pilotdurchgangs startet im Herbst 2019 der erste Lehrgang. Das Ausbildungsangebot richtet sich an JugendparlamentarierInnen und interessierte Jugendliche mit Leitungsfunktionen in Jungparteien und anderen Jugendorganisationen mit politischen Tätigkeiten. Die praxisorientierte Ausbildung soll analog zu Jugend+Sport einerseits ihr ehrenamtliches Engagement unterstützen; andererseits sollen die Jugendlichen im Sinne eines Empowerments in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden. Mit dem Projekt möchte der DSJ gezielte Nachwuchsförderung für das politische Milizsystem der Schweiz ermöglichen, unabhängig der politischen Ausrichtung der Jugendlichen.

DV-Entscheide 2019

Geführt wird der DSJ von einem Vorstand, der sich getreu dem Motto des DSJ – „von der Jugend für die Jugend“ – aus neun jungen Erwachsenen mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren zusammensetzt. Neu in den Vorstand gewählt (Ersatzwahlen) wurden Alexander Omuku (Commission des Jeunes du Canton de Vaud), Antoine Menna (Conseil des Jeunes d’Yverdon), Bérénice Georges (Parlement des Jeunes du Valais), Leah Gutzwiler (Jugendparlament Kanton Solothurn) und Ruben Schwarz (Jugendparlament Schaffhausen). An der diesjährigen DV durfte der DSJ mit dem Jugendparlament Nänikon-Greifensee, Jugendparlament Surental, Jugendrat Brig-Glis, mit You Speak – Jugendrat Buchs und der Jugendsession Graubünden fünf neue Mitglieder aufnehmen – der DSJ zählt somit aktuell 51 Mitglieder. An der DV wurde ausserdem über die Strategie 2020-2022 des DSJ entschieden. Der Verband strebt für die kommenden drei Jahre eine Konsolidierung der einzelnen Angebote an. Zudem soll es verstärkt bereichsübergreifende Projekte und in jedem Bereich konkrete Angebote für Jugendparlamente geben. 


Kontakt

Valeria Pagani, Leitung Verbandskommunikation, valeria.pagani@dsj.ch

Damien Richard, Co-Präsident DSJ, damien.richard@dsj.ch

Bérénice Georges, Co-Présidente Parlement des Jeunes du Valais, valais2019@gmail.com

Dürfen die „Alten“ bald nicht mehr Abstimmen und werden Verhütungsmittel gratis?

"Verändere die Schweiz!" 22.03.2019

Die Kampagne „Verändere die Schweiz!“ des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ geht am Sonntag, 24. März zu Ende. Auf der Onlineplattform www.engage.ch wurden bereits zahlreiche Ideen von Jugendlichen aus der ganzen Schweiz gepostet. Alle unter 26-Jährigen haben noch das ganze Wochenende die Möglichkeit, die Zukunft der Schweiz mitzugestalten und ihre Ideen zu posten.

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Die Kampagne wird unterstützt durch zahlreiche engage-Ambassadors, die zur Teilnahme aufriefen. Von jungen Influencern, über engagierte Lehrpersonen, bis hin zu unseren ProjektpartnerInnen, den 16 jüngsten national- und StänderätInnen. Sogar Bundesrat Alain Berset rief dazu auf, Ideen auf www.engage.ch zu posten. Er schrieb dazu auf FB, dass engage.ch „ein sehr sympathisches Projekt für mehr politische Partizipation von Jugendlichen ist“. Dem Aufruf, die eigenen Anliegen an die jüngsten National- und StänderätInnen zu richten und damit die Schweiz zu verändern, sind 240 Jugendliche bereits gefolgt. Die jungen Frauen haben dabei die Nase vorn, fast 55% der Ideen stammen von weiblichen Engagierten während 45% der Ideen von jungen Männern eingereicht wurden.

Übersicht verschiedener Ideen

Passend zu den aktuellen Klimademonstrationen, handelt es sich bei vielen Ideen um Umweltthemen. So wünschen sich die Jugendlichen weniger Verpackungen, um den Abfall zu verringern, günstigere ÖV-Tickets für die Entlastung der Strassen sowie die Förderung von Alternativenergien.

Wie in jedem Jahr, ist die Legalisierung von Cannabis auch 2019 ein häufiges Anliegen. Der junge Bündner Valerio, hat seine Forderung clever verpackt. Er präsentiert die „Lösung für das AHV-Problem“. Mit dem Legalisieren von Cannabis Produkten will er AHV Beiträge sichern, indem eine Steuer auf die Produkte erhoben wird. Seine Idee hat er nicht an eine spezifische Partei gerichtet da er der Meinung ist: „Die Zukunft der AHV betrifft uns alle und ist ein Parteiübergreifendes Thema.“

Unter den vielseitigen Ideen befinden sich auch einige Anliegen, die sich an das Politische System der Schweiz richten. So wünschen sich Jugendliche die Offenlegung der Parteifinanzierung sowie gleiche finanzielle Mittel für alle Parteien. Eine junge Bernerin möchte, dass den über 70-jährigen SchweizerInnen das Stimmrecht entzogen wird, damit diese nicht die Zukunft der Jungen bestimmen. Der junge St. Galler Tim, wünscht sich, dass das Milizsystem der Schweiz gestärkt wird durch einen Bürgerdienst für alle. «Zukünftig könnte man neben dem Militär- und Zivildienst auch in anderen Bereichen seine Dienstage absolvieren. Gerade in Institutionen wie der Feuerwehr, in Gemeinden oder für politische Ämter fehlen zunehmend Personen. Was wenn man dort seine Diensttage absolvieren könnte?»

Die prozentual stärker vertretenen jungen Frauen haben auch viele Ideen zu sozialen und gesundheitlichen Themen gepostet. Sie wünschen sich neben Lohngleichheit und günstigeren Hygieneartikel auch, dass die Antibabypille von der Krankenkasse übernommen wird, da sich viele junge Frauen die Pille nicht leisten können.

Wie geht es weiter mit „Verändere die Schweiz!“?

Noch nie war es für Schweizer Jugendliche so einfach, sich politisch zu engagieren. Alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie Schulklassen können ihre Anliegen und Ideen für die Zukunft der Schweiz noch bis am Sonntag, 24. März um Mitternacht auf www.engage.ch einbringen. Danach wählen die 16 jüngsten National- und StänderätInnen je ein Anliegen aus und bringen es in die nationale Politik ein. Am 17. Juni 2019 werden sich die Jugendlichen, deren Anliegen ausgewählt wurde, mit den 16 PolitikerInnen während der Sommersession im Bundeshaus treffen und ihre Ideen aus der Kampagne „Verändere die Schweiz!“ gemeinsam besprechen. Im Anschluss findet eine Medienkonferenz mit der Präsentation der Anliegen statt.

Auch Jugendliche, deren Anliegen nicht ausgewählt werden, wird die Möglichkeit gegeben, ihre Ideen weiterzuverfolgen. Am 16 Mai 2019 organisiert der DSJ einen Event mit Gästen aus der Wissenschaft, Politik und dem Lobbying. Diese geben den Jugendlichen Tipps und Tricks und unterstützen sie bei der Umsetzung ihrer Ideen. 


Kontakt

Melanie Eberhard, Bereichsleiterin engage.ch, melanie.eberhard@dsj.ch

Ideen

Informationen

Neue Geschäftsleiterin beim DSJ

News 29.01.2019

Stefanie Bosshard hat zum Jahreswechsel 2019 die Geschäftsleitung des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ übernommen. Die Bildungswissenschaftlerin war zuvor fünf Jahre als Projektverantwortliche beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) in der Bildungspolitik tätig. Bosshard geht die neue Herausforderung als Geschäftsleiterin des DSJ mit Freude und Zuversicht an und betont: «Die direkte Demokratie der Schweiz braucht Jugendliche und junge Erwachsene, welche sie verstehen, an ihr teilhaben und die Werte der demokratischen Diskussionskultur weiterleben. Zusammen mit dem Team und den Mitgliedern des DSJ setze ich mich dafür ein.»

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Der DSJ ist das Kompetenzzentrum für politische Bildung und politische Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Er unterstützt mit den youpa-Angeboten bestehende Jugendparlamente und Jugendräte in der Schweiz und in Liechtenstein und fördert weitere Neugründungen. Mit seinen Angeboten easyvote und engage.ch lernen die Jugendlichen ihre politischen Rechte und Pflichten kennen und werden dazu befähigt neue, innovative Ideen und Lösungsansätze in die Politik einzubringen. Der DSJ fördert ausserdem den fachlichen Austausch unter den relevanten Akteuren und setzt sich für bessere staatliche Rahmenbedingungen für die politische Mitwirkung von Jugendlichen auf allen föderalen Ebenen ein.

Der Verband konnte in den vergangenen sieben Jahren unter der operativen Führung von Maurus Blumenthal ein enormes Wachstum verzeichnen. Blumenthal meint: «Ich bin stolz, dass ich den DSJ mit einem sehr guten Fundament übergeben durfte. Es ist aber auch ein guter Zeitpunkt für einen Wechsel und frischen Wind. Stefanie Bosshard bringt neue Kompetenzen, Ideen und ein neues Netzwerk mit. Sie soll den DSJ auf ihre Art prägen, so wie ich dies auch tun durfte.»

Die Geschäftsstelle des Jugendverbands zählt aktuell 50 junge Mitarbeitende (22.6 Vollzeitstellen). Der DSJ ist als Verein organisiert, der von 50 Jugendparlamenten, Jugendräten oder ähnlichen Organisationen getragen wird. Die strategische Leitung bildet ein neunköpfiger Vorstand, bestehend aus aktiven und ehemaligen JugendparlamentarierInnen im Durchschnittsalter von 23 Jahren.

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