Die im 2018 neu gewählte Bundesrätin Viola Amherd nahm am 22. August 2019 den DSJ für eine persönliche Übergabe ihres verjüngten Portraits im Bundeshaus in Empfang. Seit 2014 greift der DSJ in die Verjüngungskiste und macht mit der frechen Kampagne Jugendliche darauf aufmerksam, sich stärker für ihre eigenen Interessen politisch zu engagieren.

Bundesrätin Amherd erzählte von ihrem eigenen Einstieg in die Politik: «Meine Eltern führten ein mittelgrosses Unternehmen, was viele meiner Entscheidungen rückblickend beeinflusst hat. Ich habe mich schon sehr früh für Politik interessiert und kann die Jugendlichen nur ermutigen, sich politisch zu engagieren!» Ausserdem fügte sie hinzu: «Es ist wichtig, dass sich junge Frauen und Männer engagieren. Und zwar unabhängig von ihren politischen Überzeugungen. Wenn sie von ihren Interessen und Leidenschaften ausgehen, werden sie feststellen, dass sie sich für sehr unterschiedliche Bereiche des öffentlichen Lebens interessieren können.»

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Besuch bei den Bundesräten Cassis und Parlmelin

Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ besuchte die Bundesräte Ignazio Cassis und Guy Parmelin zu einer persönlichen Übergabe ihres jugendlich "umgestylten" Portraits aus der Bundesrats-Kampagne "Mach die Schweizer Politik jugendlicher".

Herzlicher hätten die Reaktionen der Bundesräte auf ihre „verjüngten“ Portraits nicht ausfallen können. Mit Begeisterung meinte Bundesrat Ignazio Cassis: "Das T-Shirt könnte meines gewesen sein, ich war ein totaler Fan von Supertramp!". Bundesrat Guy Parmelin bekennt erstaunt: "Was mich am meisten beeindruckt sind die Tattoos – ich habe keine!".

Mach die Schweizer Politik jugendlicher

Der DSJ hat sich zum Ziel gesetzt, das Engagement von Jugendlichen in Jugendparlamenten sowie die Gründung von neuen Jugendparlamenten zu fördern. Einerseits geschieht dies durch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Multiplikatoren im Bereich der Jugendarbeit und der Jugendförderung, andererseits aber auch mit der Werbekampagne, die Jugendliche direkt erreicht.

Um die Jugendlichen darauf aufmerksam zu machen, dass Politik durchaus auch jugendlich sein kann und nicht etwas aus der Erwachsenenwelt ist, hat der DSJ eine pointierte Werbekampagne entwickelt. Konzipiert und realisiert wurde diese von der renommierten Zürcher Werbeagentur Ruf Lanz.

Mit dem Slogan «Mach die Schweizer Politik jugendlicher» werden die Schweizer Jugendlichen aufgefordert, sich stärker für ihre eigenen Interessen in einem Jugendparlament oder sonstigen Strukturen zu engagieren. Auf sieben Sujets sind die Schweizer Bundesräte in überraschenden Outfits zu sehen - umgestylt zu typischen Jugendlichen. Weil die Jugendparlamente für alle Jugendlichen offen sind, wurde bewusst ein breites Spektrum an Jugendtypen abgebildet: von der Alternativen über den Emo und dem Normalo bis zum Hipster.

Das Kampagnenmaterial kann hier gratis bestellt werden (Postkarten A6, Plakate A3). Die Sujets erscheinen online und offline in diversen Formaten und Anwendungen.

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