youpa Magazin

Nach den beiden grossen Veranstaltungen des DSJ, der Jugendparlamentskonferenz und der Delegiertenversammlung, erhältst du hier einen Rückblick auf die Veranstaltung.

Interview mit Vorstandsmitglied Nadine Burtscher

Eine laute fröhliche Stimme, immer ein breites Lächeln im Gesicht, aber eiskalt, wenn es darum geht, Ruhe in den Saal zu bringen. Die Balance zwischen Harmonie und Beharrlichkeit zu halten, das ist nur eine von vielen Eigenschaften, die Ex-Co-Präsidentin Nadine Burtscher geholfen hat, sich an DSJ Vorstandssitzungen durchzusetzen und das jugendpolitische Engagement in der Schweiz ein Stück nach vorne zu bringen. Nach gut vier Jahren ist es aber Zeit, sich auf Neues einzulassen und das Zepter zu übergeben. Nadine Burtscher erklärt, was es bedeutet, im Vorstand eines jungen, politischen Unternehmens zu sein und was den DSJ ausmacht.

Von Sheila Glasz, 27.12.2018

 

„Mit viel Leidenschaft an die Arbeit ranzugehen, fördert nicht nur kreative Sitzungsergebnisse, sondern auch den Zusammenhalt im Vorstand.“

 

Nadine, du bist seit 2014 im Gemeinderat Dietikon, warst früher im Jugendparlament Dietikon aktiv und seit 2018 bist du als Psychologin tätig. Basiert das alles auf deinem langjährigen Engagement in der Jupa-Szene?

Durch das Jugendparlament Dietikon konnte ich das erste Mal Gemeinderatsluft schnuppern. Die Tätigkeiten haben mich anschliessend so gefesselt, dass ich nicht anders konnte als für den Gemeinderat zu kandidieren. Also ja, mein jetziges politisches Engagement verdanke ich unter anderem dem Jugendparlament Dietikon.

 

Wie ist es denn, wenn du an deine Zeit im DSJ-Vorstand denkst? 

Das ändert sich beinahe sekündlich. Auf der einen Seite bin ich erleichtert, ein wenig mehr freie Zeit zu haben und bin auch der vollen Überzeugung, dass der DSJ mit einem kompetenten Vorstand sehr gut aufgestellt ist. Auf der anderen Seite bin ich natürlich auch sehr traurig. 4,5 Jahre Engagement in einem solchen Verband, da hat man einiges erlebt. Der DSJ hat sich in dieser Zeit massiv entwickelt und es macht mich stolz, ein Teil davon gewesen sein zu dürfen. Wie man so schön sagt: Ich denke mit einem lachenden und einem weinenden Auge an die DSJ-Zeit.

 

An welche tollen Momente denkst du besonders? 

Die tollsten Momente sind immer die kleinen Erfolge, die man sehen konnte. Seien es die beiden grossen Veranstaltungen für die Mitglieder (DV/JPK) oder auch ganz einfach: die Heimfahrt nach einer langen, anstrengenden Sitzung mit dem Wissen, dass man heute sehr viel geschafft hat. Ich habe in dieser Zeit wahnsinnig viel gelernt. Davon werde ich sicherlich noch lange profitieren. Sei dies eine Sitzung zu leiten, etwas zu organisieren, Mitarbeitergespräche zu führen, auf unterschiedliche Meinungen einzugehen und einen Kompromiss zu finden oder ein Budget zu lesen. Was ich jedoch am meisten geschätzt habe, ist, dass wir stets ein Ziel vor Augen hatten: Die Jugendlichen für die Politik zu motivieren. Und diesem Ziel sind wir Stunde um Stunde, Tag um Tag, Jahr um Jahr immer nähergekommen. 

 

Wie muss ein Vorstand funktionieren, damit die Arbeit effizient bleibt, aber trotzdem Spass macht?

Das Wichtigste sind meiner Meinung nach drei Punkte. Erstens: Organisation. Damit ein Vorstand funktioniert, ist eine gute Sitzungsorganisation absolut notwendig. Dies beginnt bei der Jahresplanung, den Traktanden und der Sitzungsleitung. Es braucht eine Struktur, damit jeder weiss, was als nächstes kommt und wie vorgegangen wird. Zweitens: Motivierte Mitglieder. Ohne motivierte und engagierte VS-Mitglieder kann auch das beste Co-Präsidium nichts erreichen. Es braucht Leute, die sich die Zeit nehmen wollen, um etwas zu verändern. Alle Anträge und Entscheide müssen vorbereitet und gelesen werden. Dies beansprucht enorm viel Zeit, daher ist man auf eine gute Vorbereitung jedes einzelnen Mitglieds angewiesen. Drittens: Leidenschaft. Man muss von der Sache überzeugt sein, um 100 % dabei sein zu können. Wenn die Leidenschaft weg ist, macht das Ganze keinen Spass mehr und die Arbeit wird nicht mehr richtig erledigt. Mit viel Leidenschaft an die Arbeit rangehen, fördert nicht nur kreative Sitzungsergebnisse, sondern auch den Zusammenhalt im Vorstand.

 

Ist eine bestimmte Konstellation an Vorstandsmitgliedern massgebend?

Ich denke, es braucht Denker und Macher in einem Vorstand. Wenn beide vertreten sind, diese mit Leidenschaft und Fleiss an die Arbeit rangehen, sind jegliche anderen Eigenschaften irrelevant.

 

Und der DSJ-Vorstand, funktioniert er auch wirklich so?

Auch wir haben uns im VS in den 4,5 Jahren, in denen ich dabei war, kontinuierlich verbessert. Es gab immer wieder mal Kritikpunkte, die aufgenommen wurden, und es wurde versucht, diese zu verbessern. Der DSJ-Vorstand hat wie jeder Vorstand auch seine Schwierigkeiten, die es zu überwinden gilt. Aber der jetzige Vorstand ist – da bin ich mir zu 100 % sicher – motiviert, das Beste herauszuholen. 

 

„Man kann etwas verändern, wenn man nur sein Maul aufmacht und sich in die Hände spuckt.“

 

An der Delegiertenversammlung (DV) im April 2019 wird über die Strategie 19–22 diskutiert und abgestimmt. Was macht dich zuversichtlich, wenn du an die kommenden drei Jahre denkst?

Ich denke, der DSJ hat einen wirklich kompetenten Vorstand. Ich war ja bei der Planung der Strategie noch dabei und kann daher sagen, dass wirklich sehr viel Zeit in die Überlegungen investiert wurde. Nicht zuletzt haben wir auch eine wahnsinnig professionelle Geschäftsstelle mit einer super Geschäftsleitung. Ich denke, durch die Vorarbeit, die während der letzten Jahre geleistet wurde, wird der DSJ in den kommenden Jahren noch ein viel wichtigerer Player in der jugendpolitischen Partizipationsförderung als er dies bisher ist.

 

Jugendparlamente versuchen, in ihrer täglichen Arbeit Junge für Politik zu begeistern. Wie begeistert man heute, wo es so viele Angebote und Freizeitaktivitäten gibt, eineN JugendlicheN für Politik? 

Das direkte Gespräch ist, denke ich, noch immer das wirksamste Mittel. Die Jugendlichen direkt ansprechen (sei dies durch Jugendsessionen, Speed Debatings, engage-Events, Beer’n’votes etc.), direkt mit den Jugendlichen in Kontakt stehen und ihnen aufzeigen, dass Politik alle etwas angeht. Man kann etwas verändern, wenn man nur sein Maul aufmacht und sich in die Hände spuckt.

 

Wer spuckt sich denn in die Hände? Kannst du ein Erfolgsbeispiel nennen?

Ich glaube, es gibt wahnsinnig viele Erfolgsbeispiele. Sei dies bei den Projekten der Jugendparlamente (z. B. Teilnahmen an den Jugendsessionen) oder sogar die Jugendparlamente selbst! Jedes einzelne DSJ-Mitglied, jeder einzelne Jugendparlamentarier und jede einzelne Jugendparlamentarierin ist ein Erfolgsbeispiel! 

 

Sarah Schmid wurde in den Vorstand kooptiert und wird sich an der DV 2019 zur Wahl stellen. Was ist deiner Meinung essentiell, um einen Vorstandsposten innezuhaben?

Man sollte genügend freie zeitliche Ressourcen haben, um ein solches Amt ausüben zu wollen. Man sollte flexibel sein, was Sitzungsorte und -zeiten anbelangt. Nicht zuletzt sollte man aber auch ein solches Amt ausführen wollen und zwar der Tätigkeit wegen. Nur so ist sichergestellt, dass wir motivierte Vorstandsmitglieder voller Leidenschaft haben.


Und das war also der Grund, weshalb Sarah Schmid in den Vorstand aufgenommen wurde?

Sarah Schmid war als Erste überzählig ausgeschieden. Der Vorstand hat bei seiner Entscheidung die Meinung der Delegierten miteinbezogen und sich so für Sarah Schmid entschieden. Sarah bringt meiner persönlichen Meinung nach die genannten Kriterien für ein Vorstandsmitglied mit und ich bin mir sicher, dass sie ihre Arbeit super erledigen wird!

 

Was hat sich durch deine Mitarbeit im Vorstand verändert? Wobei konntest du mitwirken?

Diese Frage finde ich sehr schwierig zu beantworten. Ich könnte jetzt beispielsweise das Leitbild des DSJ hervorholen und in den Protokollen nachschauen, welcher Satz von mir alleine formuliert wurde. Ich bin jedoch der Meinung, dass die Erfolge immer vom gesamten Vorstand getragen werden sollten. Es sind Gemeinschaftsentscheide und nur durch diese konnte der DSJ wachsen. Ich bin dankbar, dass ich bei einigen Projektgruppen zur DV mitarbeiten durfte und von 2016 bis zu meinem Austritt Teil des Co-Präsidiums sein konnte und so meinen Teil zum Erfolg des DSJ beitragen konnte.

 

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei allen bedanken, die ebenfalls zu diesem Erfolg beigetragen haben. Sei dies der Vorstand, die Geschäftsleitung, die Mitarbeitenden oder aber auch unsere Mitglieder. Herzlichen Dank für die Zeit in dieser tollen DSJ-Familie!

youpa Magazin 2018

Geschäftsleiter Maurus Blumenthal im Interview

Was 1995 aus einer Jugendparlamentskonferenz hervorging, ist heute einer der grössten Schweizer Jugendverbände im politischen Bereich. Maurus Blumenthal führt als Geschäftsleiter seit dem 1. Februar 2012 die Geschäftsstelle des DSJ. Nun verlässt er den DSJ per Ende Jahr 2018. Der Geschäftsleiter über die Veränderungen des Verbandes, die Wünsche der Jugendlichen und wie der DSJ darauf reagiert. 

Von Sheila Glasz, 20.12.2018

„Der DSJ konnte in den letzten Jahren unterschiedliche Angebote zur Förderung der Jugendparlamente und zur Förderung der politischen Partizipation und der politischen Bildung entwickeln.“

 

Maurus, du hast in den letzten fast sieben Jahren massgeblich zum Erfolg des DSJ beitragen können. Neben neuen Angeboten und Dienstleistungen des DSJ gibt es heute fast 80Jugendparlamente in der Schweiz und immer mehr Jugendliche, die sich für politisches Engagement interessieren. Was waren die grössten Meilensteine in den letzten Jahren und wie konnten diese Herausforderungen bezwungen werden? 

Der DSJ ist vor ungefähr zehn Jahren fast eingegangen und auch die Zahl der aktiven Jugendparlamente war gegenüber früher stark gesunken. Es gibt ein einziges Jahr ohne youpa-Magazin (früher Elch-Magazin), nämlich 2008. Damals war der DSJ an seinem Tiefpunkt. Doch dann hat der DSJ den Turnaround geschafft. Die wichtigsten Gründe, warum sich der DSJ ab 2011 in dieser Form entwickeln konnte, waren anfangs sicher das neue Kinder- und Jugendförderungsgesetz sowie dass die easyvote-Broschüre auf die ganze Schweiz ausgeweitet und Teil des DSJ wurde. Darauf aufbauend hat der DSJ seine Angebote Schritt für Schritt ausgeweitet, um die Jugendparlamente besser zu unterstützen und neue Angebote für Jugendliche zu schaffen. Der DSJ konnte in den letzten Jahren aber auch davon profitieren, dass es im Bereich der politischen Partizipation sehr wenig Nachwuchsförderung gab. So konnte er in diesem Bereich wichtige Pionierarbeit leisten. Der Trend nach mehr Partizipation in der Jugendpolitik ist in den letzten Jahren im Allgemeinen angestiegen, auch dies hat die Entwicklung des DSJ ermöglicht. Natürlich hatte der DSJ im Vorstand und in der Geschäftsstelle auch viele engagierte Personen, die ihren Job sehr gut gemacht haben. Ohne diese würde der DSJ heute nicht dort stehen, wo er steht.

 

„Ohne die Jugendparlamente im Rücken als Träger des DSJ hätte der DSJ sich nicht in dieser Form entwickeln können.“

 

Die grösste Herausforderung in den letzten Jahren war angesichts des grossen Wachstums sicherlich, die Aktivitäten zu finanzieren. Der DSJ steht zwar heute auf soliden Beinen da, aber die Finanzierung ist im NPO-Bereich immer eine Herausforderung. Zudem bestand eine weitere Herausforderung darin, dass der DSJ seine Strukturen anpassen und sich professionalisieren musste, so dass der Vorstand den DSJ in dieser Grösse auch führen konnte. Dies haben wir in den letzten Jahren sehr gut gemeistert. Auch für die Jugendparlamente und somit auch die „Besitzer“ des DSJ hat sich diese Entwicklung gelohnt, denn ihr Jugendverband ist heute der wichtigste Akteur, wenn es um die Förderung der politischen Partizipation in der Schweiz geht. Ohne die Jugendparlamente im Rücken als Träger des DSJ hätte der DSJ sich nicht in dieser Form entwickeln können.

 

Wie du soeben erwähnt hast, ist der DSJ in den letzten Jahren stark gewachsen und wächst auch kontinuierlich weiter. Zwischen 2012 und 2018 hat sich die Anzahl Mitarbeitenden von 13 auf 36 erhöht. Stossen die Angebote des Verbandes wirklich auf so viel Resonanz oder werden einfach nur mehr Ressourcen benötigt? 

Der DSJ konnte in den letzten Jahren unterschiedliche Angebote zur Förderung der Jugendparlamente und zur Förderung der politischen Partizipation und der politischen Bildung entwickeln. Teilweise stossen diese Angebote am Anfang auf wenig Resonanz, weil sie wenig bekannt und noch nicht ausgereift sind. Aber beim DSJ ist die stetige Verbesserung wichtig. Wenn die Angebote dann bekannt sind, die Bedürfnisse der Jugendlichen abdecken und qualitativ stimmen, dann nimmt auch die Reichweite zu. Heute erhalten bspw. 20 % der jungen Erwachsenen die easyvote-Broschüre, es gibt fast 80 Jugendparlamente und über „Verändere die Schweiz“ können Jugendliche Anliegen direkt ins Bundeshaus einbringen. Mit dem bestehenden breiten Angebot erreichen wir unterschiedliche Jugendliche und junge Erwachsene, denn nicht alle wollen von Anfang an in einem Jugendparlament mitmachen, viele muss man anders abholen.

Damit wir nicht nur durch konkrete Angebote etwas bewirken können, sondern auch die entsprechenden Rahmenbedingungen verbessern können, hat der DSJ seine Aktivitäten in der Grundlagenarbeit mit dem neuen Bereich GPP in die Strategie 2017–19 aufgenommen. Der DSJ verfügt nun über eine in sich stimmige Angebotspalette, um seine in den Statuten formulierten Ziele zu erreichen. 

 

„Der DSJ ist heute bekannter, vernetzter und wird auch ernster genommen.“

 

Die Angebote, die geschaffen werden, brauchen also grundsätzlich mehr personelle Ressourcen, obwohl diese noch nicht etabliert und bekannt sind?

Die Tätigkeiten des DSJ sind heute im Vergleich zu 2012, als ich beim DSJ angefangen habe, breiter geworden, haben heute aber auch eine grössere Reichweite. Für diese Arbeit braucht es natürlich genügend personelle Ressourcen. Ohne diese personelle Entwicklung wäre der DSJ nie da, wo er heute ist. Die Wirkung ist natürlich nicht immer zeitnah ersichtlich, aber der effiziente Einsatz der Ressourcen war mir immer wichtig.

 

Wenn du die Situation heute mit jener vor sieben Jahren vergleichst: Was ist die grösste Veränderung?

Der DSJ ist heute bekannter, vernetzter und wird auch ernster genommen. Weiter nehme ich aus Rückmeldungen wahr, dass die Jugendparlamente heute ein besseres Image haben. Der DSJ ist auch stabiler geworden, vieles hat sich auf der Geschäftsstelle inzwischen eingespielt. Wenn es an der JPK einen Verlust von CHF 10‘000.– gibt, ist dies nicht existenzbedrohend für den DSJ. Was aber gleichgeblieben ist, ist das durchschnittliche Alter auf der Geschäftsstelle und im Vorstand. Natürlich freut mich auch, dass der Jupa-Spirit an Veranstaltungen wie an der JPK, aber auch die Stimmung auf der Geschäftsstelle sich nicht verändert haben.

 

Wie antwortet der Verband konkret auf die Wünsche der jungen Erwachsenen?

Damit wir die Bedürfnisse unserer Zielgruppe kennen und darauf eingehen können, ist es wichtig zu wissen, welche Bedürfnisse sie haben. Dies können wir einerseits durch Umfragen und Evaluationen erkennen, anderseits durch das Testen der Angebote. Wir führen bei neuen Angeboten auch vielfach zuerst ein Pilotprojekt durch, so wie bei der Leitungsausbildung Jugend + Politik, bei Mission engage oder bei easyvote-school. Ebenfalls wichtig für den DSJ ist, dass unsere Mitarbeitenden selber jung noch sind und entsprechend ähnlich ticken wie unsere Zielgruppe.

Die Angebote, die wir in den letzten Jahren entwickelt haben, sind immer aus den Bedürfnissen der Jugendlichen selber entstanden. Beispiele dafür sind die easyvote-Clips, Speed Debating oder engage.ch. Durch die Arbeit im Bereich GPP soll zukünftig aber noch mehr Wissen zu den Bedürfnissen und Wirkungsmodellen im Bereich der politischen Partizipation generiert werden.

 

In deiner Rede an der Jugendparlamentskonferenz 2018 hast du gesagt, dass es nach so vielen Jahren Zeit für etwas Neues ist, für den DSJ sowie auch für dich. Mit Stefanie Bosshard kommt ein frischer Wind in die Geschäftsstelle. Was erhoffst du dir von dem Wechsel?

Stefanie bringt vieles im Bereich Bildung und Ausbildung mit und hier liegt meiner Meinung nach noch Potenzial für den DSJ. In den nächsten Jahren ist für den DSJ aber sicher Kontinuität angesagt, nach dieser intensiven Aufbauphase. Auch sollten die Mitglieder des DSJ stärker von den verschiedenen Angeboten des DSJ profitieren können. Der Vorstand möchte mit der neuen Strategie für die Jahre 2020–22 den eingeschlagenen Weg weiterführen. Stefanie wird aber auch frischen Wind auf die Geschäftsstelle bringen und sicher einiges ändern. Das einzige, was ich mir wirklich erhoffe, ist, dass sie ihre Arbeit als Geschäftsleiterin mit Freude machen kann.