Medienmitteilungen

Hier finden sich laufend aktuelle Medienmitteilungen aller DSJ-Bereiche:

Geschäftsleiterin Stefanie Bosshard verlässt DSJ per Ende 2021

Medienmitteilung 07.09.2021

Die Geschäftsleiterin des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ, Stefanie Bosshard, verlässt den Verband per Ende Dezember 2021. Stefanie Bosshard übernahm 2018 die Geschäftsführung des DSJ und prägte den Jugendverband in einer besonders ereignisreichen Zeit mit. Ihre Nachfolge ist noch offen.

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Die Geschäftsleiterin Stefanie Bosshard verlässt den DSJ per Ende Jahr. Sie übernahm 2018 die Geschäftsleitung des DSJ. Die Bildungswissenschaftlerin war zuvor fünf Jahre beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) in der Bildungspolitik tätig.

Seit drei Jahren führt Stefanie Bosshard die Geschäftsstelle des DSJ in Bern mit rund 60 Mitarbeitenden (40 Festangestellte, 20 Stundenlohnmitarbeitende). In diesen Jahren prägte sie den Verband massgeblich mit und leitete wichtige Entscheidungen für die Zukunft des DSJ in die Wege. In den Jahren zuvor hatte der DSJ ein grosses Wachstum erfahren. Der DSJ hatte sich als anerkanntes Kompetenzzentrum für politische Bildung und politische Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der ganzen Schweiz und Liechtenstein etabliert, während nur geringfügige Anpassungen an Struktur und Aufbau der Organisation vollzogen wurden. Unter Stefanie Bosshard nahm der DSJ diese Entwicklungen zum Anlass, einen umfassenden Organisationsentwicklungsprozesses durchzuführen, dessen Hauptprojektphase Ende 2021 abgeschlossen wird. Es ist denn auch ihr zu verdanken, dass der DSJ seine Tätigkeiten in den letzten Jahren konsolidieren und seine Angebote noch besser auf die Bedürfnisse der Jugendparlamente und der weiteren Zielgruppen abstimmen konnte.

Stefanie Bosshard erfülle es mit Freude, den Verband in einer solch bedeutsamen Phase geprägt zu haben. Nach dieser ereignisreichen Zeit sei es nun für die Geschäftsleiterin jedoch der richtige Zeitpunkt, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Stefanie Bosshard meint: «Ich durfte mit einem überaus motivierten, engagierten Team zusammenarbeiten und bin enorm stolz, was wir alles gemeinsam erreicht haben. Wir haben uns in den vergangenen Jahren intensiv mit der Organisationsentwicklung auseinandergesetzt, ausgiebig diskutiert und diverse Massnahmen entworfen, die den DSJ in eine vielversprechende Zukunft leiten werden. Es macht mich sehr zufrieden, meiner Nachfolge einen zukunftsorientierten, chancenreichen Verband zu übergeben. Der DSJ leistet einen entscheidenden Beitrag in der Förderung der politischen Partizipation und politischen Bildung von jungen Menschen. Dies ist wichtig für den Erhalt der demokratischen Diskussionskultur und die direkte Demokratie der Schweiz.»

Der Vorstand bedankt sich im Namen der gesamten Geschäftsstelle bei Stefanie Bosshard für die engagierte Führung des Verbands und die gute Zusammenarbeit und wünscht ihr alles Gute für ihre berufliche sowie private Zukunft.


Kontaktperson

Sheila Glasz, Leiterin Verbandskommunikation: +41 79 442 34 28 / sheila.glasz @ dsj.ch

 

 

Jugend verschafft sich Gehör!

Medienmitteilung 03.03.2021

Auf der Onlineplattform www.engage.ch haben Jugendliche und junge Erwachsene bis jetzt 111 Ideen für die nationale Politik hinterlegt. Im Zuge der Kampagne „Verändere die Schweiz!“ werden noch bis am 21. März Anliegen der Jugend gesucht. Mithilfe von „Verändere die Schweiz!“ können sich Jugendliche und junge Erwachsene in der Politik Gehör verschaffen. Denn die jüngsten Ständerätinnen und Ständeräte bringen anschliessend ausgewählte Ideen ins Bundeshaus ein.

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Clara (19) aus Biel wünscht, dass der Zugang zum Rechtssystem keine Frage des Einkommens ist. Gerichtskosten sollen daher proportional verteilt werden. Mattis (17) aus dem Kanton Zürich findet, der Bund sollte den Ausbau von Wasserstoff-Tankstellen fördern. Ausserdem soll der Kauf eines Wasserstoffautos finanziell unterstützt werden. Diese und 109 weitere Anliegen sind im Rahmen der Kampagne „Verändere die Schweiz!“ bereits über www.engage.ch eingegangen. Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahren haben noch bis am 21. März Zeit ihre Ideen und Anliegen an die Politik zu adressieren.

Alle eingebrachten Anliegen werden an die sechs jüngsten Ständerätinnen und Ständeräte weitergeleitet. Sie werden je mehrere Anliegen auswählen und diese im Bundeshaus mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen diskutieren. Die Ständerätinnen und Ständeräte reichen die Anliegen anschliessend in die nationale Politik ein.

Bis heute schafften es 33 Anliegen von „Verändere die Schweiz!“ in die nationale Politik. So reichte Aneschka Berchtold (17) im 2020 das Anliegen „Klimawandelbremse“ bei „Verändere die Schweiz!“ ein. Die Grüne-Nationalrätin Franziska Ryser wählte die Idee aus. In der Herbstsession 2020 brachte Nationalrätin Franziska Ryser das Anliegen von Aneschka bereits als Postulat im Nationalrat ein. Aneschka findet: „Es war echt cool mit einer Nationalrätin auf Augenhöhe die Eckpunkte für das Postulat auszuarbeiten. Ich sah auch, wie viele junge Menschen sich für ihre Anliegen einsetzen. Ich finde wir haben auch ein Mitspracherecht verdient, besonders Jugendliche unter 18 Jahren, die sonst keine Möglichkeit haben.“

 

 

„Verändere die Schweiz!“: eine nationale Kampagne, um der Jugend eine Stimme zu geben

Ziel von «Verändere die Schweiz!» ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine einfache und digitale Möglichkeit zu bieten, sich auf nationaler Ebene politisch einzubringen. Durch das Projekt können neue innovative Ideen und Lösungsansätze in die Schweizer Politik eingebracht werden. Dies gelingt durch die Unterstützung der sechs jüngsten Ständeräte und Ständerätinnen, welche jeweils mehrere Anliegen auswählen und diese in die nationale Politik einbringen. Dies sind die ParlamentarierInnen, die uns unterstützen:

  • Andrea Caroni (FDP)
  • Benedikt Würth (CVP)
  • Johanna Gapany (FDP)
  • Lisa Mazzone (Grüne)
  • Marina Carabbio (SP)
  • Mathias Zopfi (Grüne)

 

Kontakt

Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, dürfen Sie uns gerne kontaktieren:

Niculin Detreköy                                             031 384 08 06

Projektleiter                                                      078 911 13 40

niculin.detrekoey @ dsj.ch

Verändere die Schweiz! 2021

Medienmitteilung 10.02.2021

engage.ch ruft junge Menschen erneut zur Teilnahme an der grössten Kampagne des Jahres auf! Vom 8. Februar bis zum 21. März 2021 können alle in der Schweiz lebenden Jugendlichen bis 25 Jahren ihre Ideen für die Zukunft der Schweiz auf der Onlineplattform www.engage.ch einreichen. Die jüngsten Ständeräte und Ständerätinnen werden je mehrere Anliegen auswählen und diese in die nationale Politik einbringen. Das Projekt „Verändere die Schweiz!“ des Dachverbandes Schweizer Jugendparlamente DSJ bietet jungen Menschen einfachen Zugang zum Bundeshaus. Jugendliche und junge Erwachsene brauchen dafür lediglich eine innovative Idee oder ein persönliches Anliegen, mit welcher die Zukunft der Schweiz mitgestaltet werden kann. Das Anliegen oder die Idee kann bis zum 21. März 2021 online auf www.engage.ch eingereicht werden.

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„Verändere die Schweiz!“: eine nationale Kampagne, um der Jugend eine Stimme zu geben

Ziel von «Verändere die Schweiz!» ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine einfache und digitale Möglichkeit zu bieten, sich auf nationaler Ebene politisch einzubringen. Durch das Projekt können neue innovative Ideen und Lösungsansätze in die Schweizer Politik eingebracht werden. Dies gelingt durch die Unterstützung der sechs jüngsten Ständeräte und Ständerätinnen, welche jeweils mehrere Anliegen auswählen und diese in die nationale Politik einbringen. Dies sind die ParlamentarierInnen, die uns unterstützen:

  • Andrea Caroni (FDP)
  • Benedikt Würth (CVP)
  • Johanna Gapany (FDP)
  • Lisa Mazzone (Grüne)
  • Marina Carabbio (SP)
  • Mathias Zopfi (Grüne)

 

Kontakt

Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, dürfen Sie uns gerne kontaktieren:

Niculin Detreköy                                             031 384 08 06

Projektleiter                                                      078 911 13 40

niculin.detrekoey @ dsj.ch

 

Das Projekt engage.ch

Das Projekt engage.ch fördert das Engagement von Jugendlichen in der Gemeinde. Dabei werden die Jugendlichen in ihrem Alltag und mit ihren Kommunikationsmitteln erreicht. Im Zentrum des Projekts steht die Onlineplattform www.engage.ch, auf der Jugendliche ihre Anliegen und Ideen zu lokalen Themen einfach einbringen und präsentieren können. Die Gemeinden und Jugendparlamente können durch verschiedene Online- und Offlineangebote von engage.ch Jugendliche in die Gemeindestrukturen einbeziehen. Daneben wird jährliche die nationale Kampagne «Verändere die Schweiz!» durchgeführt und durch ein neues Angebot im Bereich der politischen Bildung werden die politischen Wissens- und Handlungskompetenzen der Jugendlichen auf Gemeindeebene gestärkt.

 

Das Projekt wird unterstützt von

 

 

 

Online Speed Debating ermöglicht politischen Diskurs

Medienmitteilung 19.11.2020

Am Dienstag, 24. November, haben Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit, untereinander und mit ExpertInnen wie Bertrand Piccard zu debattieren. Dies im Rahmen eines online Speed Debatings, das sich an den Sustainable Development Goals der UNO orientiert. Ziel ist es, dass auch während dieser ausserordentlichen Lage ein Austausch über politische Themen möglich ist und dass die Anliegen der jungen Generation Gehör finden.

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Ein Speed Debating besteht aus mehreren Debatten in kleinen Gruppen, die sich immer wieder neu zusammensetzen. Während dreissig Minuten wird über einen Themenbereich der Sustainable Development Goals (SDGs) der UNO diskutiert: Wo gibt es Handlungsbedarf? Wie können gesellschaftliche Herausforderungen angegangen werden?

Folgende ExpertInnen sind am 24. November ab 18:45 Uhr Teil des Speed Debatings:

  • Bertrand Piccard, Forscher und Pionier des ökologischen Wandels, zum Thema „Netto 0 bis 2030, 2050 – oder gar nie?“ (bilingue Debatte Deutsch-Französisch, SDG 13)
  • Manuel Sager, langjähriger Direktor der DEZA und ehem. Schweizer Botschafter in den USA zum Thema „Entwicklungszusammenarbeit – Ein Tropfen auf den heissen Stein?“ (SGD 1)
  • Klàra Sokol, Direktorin éducation21, ehem. Gymnasiallehrerin und Mitglied des Council of Europe Education Policy Advisors Network zum Thema „Bildung als Lösung für alle Probleme. Wirklich?“ (SGD 4)
  • Stephanie Gartenmann, Mitglied JSVP und Vorstandsmitglied SVP Frauen Kanton Bern, zum Thema „Geschlechtergleichheit – Wann, Wie und für Wen?“ (SDG 5)
  • Marion Sugnaux et Mathilda Golay, Grève des femmes Fribourg, zum Thema „ Égalité de genre : quand, comment et pour qui ? “ (Debatte auf Französisch, SDG 5)

Die Veranstaltung ist das Herzstück des Projektes „Beacons of Participation“ des Bereiches youpa des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ. Ziel des Projektes ist, dass sich Jugendliche und junge Erwachsene über die Sprachgrenze hinweg austauschen und voneinander lernen können, sich auch in einer ausserordentlichen Lage einzubringen. Am Speed Debating sollen Erfahrungen und Best Practices thematisiert werden.

„Gerade in herausfordernden Zeiten ist es umso wichtiger, dass ein politischer Diskurs stattfinden kann und die Anliegen der jungen Generation gehört werden“, sagt der Projektleiter, Christian Isler. Die momentane Corona-Situation erschwert die Durchführung von Veranstaltungen erheblich. Dadurch ist es insbesondere für junge Menschen schwierig, dass ihre Anliegen Eingang in die Politik finden.

Ziel ist es, die Erkenntnisse und Ideen aus den Debatten festzuhalten und weiterzuverfolgen. Im Anschluss an das Speed Debating werden drei sogenannte Beacons of Participation, also Leuchtturmprojekte der Partizipation, multimedial präsentiert.

Das Projekt wird von der Schweizerischen UNESCO-Kommission finanziell unterstützt.


Kontakt

Christian Isler, Projektleiter „Beacons of Participation“und Bereichsleiter youpa beim Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ
christian.isler @ dsj.ch, 079 438 76 57

weitere Informationen und Anmeldung: www.youpa.ch/beacons

Kontaktperson

Martina Tomaschett

Mitarbeiterin Kommunikation youpa

E-Mail